
Wie man die Sulfet-Rotationsdruckmaschine wieder in Ordnung bringt – mit 8-mm-Quartzröhren
Wenn Sie schon einmal einen Heizelement in einer Sulfet-Rotationsdruckmaschine ausgetauscht haben, wissen Sie, dass es nicht so einfach ist, einfach nur eine Teilenummer aus dem Katalog zu nehmen. Es geht dabei um ein Gleichgewicht – das Tintenmaterial muss perfekt aushärten, aber gleichzeitig darf der Stoff nicht beschädigt werden.
Deshalb sind diese 8-mm-dicken Quartzröhren ideal. Wir haben sie so konzipiert, dass sie einfach eingebaut werden können und tatsächlich ihre Aufgabe erfüllen.
Der Schlüssel liegt im Passformfaktor.
Eine Durchmesser von 8 mm scheint einfach zu sein – doch in der Praxis spielt sogar ein Bruchteil eines Millimeters eine wichtige Rolle. Wenn die Röhre zu locker im Gehäuse sitzt, wird Energie verschwendet. Ist sie hingegen zu fest eingebaut, dehnt sich das Quartz beim Erhitzen aus – und schon ist die Röhre kaputt.
Wir verwenden hochreines gefülltes Quartz, da dieses die ständigen Heiz- und Kühlzyklen bei der Textildruckung problemlos bewältigen kann. Zudem passen wir die Leistung sowie die Spannung an Ihre spezifische Stromversorgung an – damit die Glühfäden nicht alle paar Wochen zerstört werden.
Warum Quartz?
Es kommt darauf an, wie die Wärme weitergeleitet wird. Quartz lässt kurzwelliges Infrarotlicht hindurch – dadurch erreicht die Wärme die Tintenschichten fast sofort, anstatt nur die Luft um den Stoff zu erwärmen. Um Sicherheit zu gewährleisten, verwenden wir spezielle Endkappen und Anschlüsse. Dadurch wird verhindert, dass bei hoher Belastung Funken entstehen – was wiederum Probleme mit der Elektrik vermeidet.
Ein paar Dinge, auf die Sie achten müssen:
Diese Röhren erzeugen viel Wärme. Das ist zwar gut für die Geschwindigkeit der Produktion, doch es belastet die Kühlfans stark. Wenn die Lüftungsöffnungen mit Fusseln oder Staub verstopft sind, hat die Wärme keinen Ausweg mehr – sie kehrt zurück in die Enden der Röhre und zerstört die Glühfäden. Halten Sie die Lüftungsöffnungen daher sauber.
Überprüfen Sie bitte unbedingt die Spannung, bevor Sie alles anschließen. Wenn Sie eine 230-V-Röhre in eine 250-V-Leitung stecken, wird sie viel zu heiß und geht schnell kaputt.
Noch ein Tip: Reinigen Sie die Reflektoren gründlich, bevor Sie alles anschließen. Wenn sie schmutzig sind, verschwenden Sie im Grunde 20 Prozent Ihrer Energie damit, den Metallrahmen der Maschine zu erwärmen – anstatt den Stoff. Es ist zwar nur ein kleiner Schritt, doch er macht einen großen Unterschied in Ihren Stromkosten.