
Lassen Sie uns über die Heizgeräte der EFI Reggiani ReNOIR-Dryer sprechen.
Wenn Sie schon einmal Zeit mit einem ReNOIR-Dryer verbracht haben, wissen Sie, dass es dabei vor allem um die Hochleistungs-Infrarotlampen geht. Im Grunde genommen strahlen diese Lampen Wärme ab, die direkt auf die Tinte auf dem Stoff wirkt. Ziel ist es, dass die Tinte perfekt aushärtet – ohne dass der Stoff selbst beschädigt wird.
Wie die Wärme tatsächlich wirkt
Wir bauen diese Lampen so, dass sie eine sehr hohe Leistungsdichte erreichen. Stellen Sie sich vor, man packt eine Menge Watt in einen kurzen Schlauch – dadurch entsteht eine intensive Wärmequelle, die es ermöglicht, dass die Tinte innerhalb von Sekunden aushärtet. Es geht also um extreme Geschwindigkeit.
Im Inneren der Lampe befindet sich ein Wolframfilament, das in einem hochreinen Quarzschlauch sitzt. In diesen Schlauch füllen wir ein bestimmtes Halogengas – das ist der „Geheimtipp“, der verhindert, dass das Filament zu schnell verdampft. Dadurch bleibt das Licht konstant und geht nicht bereits nach kurzer Zeit wieder aus.
Die technischen Details
Sie werden bemerken, dass das Quarzglas in der Regel mit einer Schicht überzogen ist. Das dient nicht nur der Optik – vielmehr lenkt diese Schicht das Wärmespektrum so um, dass die Energie tatsächlich in die Tinte gelangt, anstatt nur die Oberfläche des Stoffs zu verbrennen.
Was die Installation angeht, verwenden wir standardmäßige industrielle Anschlüsse (meist R7s). Das bedeutet, man kann einfach ein neues Gerät einsetzen, ohne den gesamten Aufbau neu verdrahten zu müssen. Es handelt sich dabei um einen einfachen Austausch.
Aber hier kommt das Problem: Diese Geräte sind wirklich heiß. Wenn die Förderbahn langsamer wird oder die Kühllüfter nicht mehr funktionieren, kann das zum Verschleiß des Filaments oder zur Beschädigung des Stoffs führen. Deshalb müssen die Temperatursensoren so eingestellt werden, dass sie die tatsächliche Leistung der Lampe erfassen – und nicht nur die Werte, die im Handbuch angegeben sind.
Der „Markennamen-Zuschlag“
Bei OEM-Ersatzteilen gilt: Sie kosten zwar mehr, aber die physikalischen Eigenschaften bleiben gleich. Eine Lampe besteht schließlich aus Spannung, Leistung, Abmessungen sowie der Qualität des Quarzes. Wenn diese Eigenschaften übereinstimmen, ist auch die Leistung dieselbe. Unabhängig vom Logo auf der Verpackung wird also derselbe Wolfram und dasselbe Halogengas verwendet.
Durch den Einsatz eines technisch äquivalenten Ersatzteils können Sie den Markenzuschlag umgehen. Sie erhalten dieselbe Aushärtungsgeschwindigkeit sowie denselben Energieverbrauch – nur ohne den „offiziellen“ Preisaufschlag.